Atlas Therapie


Im medizinischen Sprachgebrauch wird der Begriff Atlas als der erste Halswirbel verstanden, welcher nach oben Gelenkkontakt mit der Schädelbasis besitzt und so den Kopf trägt. Nach unten ist er mit dem Axis, dem zweiten Halswirbelkörper, durch Kapseln, Bänder und ein ganz spezielles, sehr wichtiges Muskelsystem verbunden.

Diverse Störungen können sich in diesem Bereich der oberen beiden Halswirbel manifestieren. Mögliche Folgeerscheinungen bei den Patienten/innen können vielseitig sein.

Ziel der Atlastherapie ist es, anhand einfacher Funktionsdiagnostik diverse funktionelle und statische Veränderungen der gesamten Wirbelsäule zu erkennen und diese mittels manualtherapeutischen sowie myofascialen Techniken zu beseitigen.

 

Die Atlasfehlstellung mit auftretenden Beschwerdesymptomatiken

  • Migräne
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Sehstörungen
  • Tinnitus
  • Nackenschmerzen
  • Steifer Nacken
  • Begrenzte oder asymmetrische Rotation und Seitneigung des Kopfes
  • Permanente Muskelverspannungen
  • Schulterschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Lumbago / Hexenschuss
  • Bandscheibenvorfall
  • Eingeklemmte Spinalnerven
  • Irritation von Hirnnerven, Folgen sind z. B. Trigeminusneuralgie
  • Beckenschiefstand / Unterschiedlich erscheinende Beinlängen
  • Schmerzen in den Hüftgelenken
  • Bein-, Knieschmerzen
  • Kalte Hände und Füße
  • Herzrhythmus-Störungen / Veränderter Blutdruck
  • Verdauungsprobleme / Magenübersäuerung
  • Häufiger Durchfall bzw. Verstopfung
  • Schlaflosigkeit / chronische Müdigkeit